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Zwischen Land und Wasser
Das völlig flache Land der Provinz Ferrara ist von Gewässern geprägt: im Norden vom Po, im Süden vom Reno, im Osten von der Adria und der weiten, fruchtbaren Ebene, die einst großenteils von Wasser bedeckt war.
Man unterscheidet das vor langer Zeit trocken gelegte Land im Westen und das durch aufwendige Entwässerungsmaßnahmen gewonnene Neuland im Osten.
Bei einer Reise durch die Provinz trifft man auf Lagunen, Ackerland, Flüsse, Wasserstraßen und schiffbare Kanäle sowie auf die Wasserbauten und Pumpwerke, die an die mühsame Landgewinnung erinnern.
Schließlich auf Landhäuser, Villen, "Lustschlösser", Festungen und Burgen, die den Stempel der Familie Este, der Herren von Ferrara, tragen.
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...gute Sachen Die ferraresische Küche ist eine glückliche Verbindung aus höfischen und volkstümlichen Elementen. Hier ist auch das Brot etwas Besonderes, wegen seiner unverwechselbaren Form "la coppia ferrarese" genannt, mit geschützter geografischer Angabe. Kulinarische Glanzpunkte sind der Aal, der auf verschiedenste Art serviert wird, und die Salama da sugo, eine besondere und seit der Renaissance bekannte Wurstsorte. Unter den Nudeln sind Cappellacci, Tortelli di zucca und Pasticcio di maccheroni zu nennen; Stars der einheimischen Küche sind auch Mies- und Venusmuscheln, Austern und Froschschenkel. Zu diesen traditionellen Gerichten passen am besten die "Sandweine", die Doc des Bosco Eliceo. Köstlich sind der Spargel von Mesola, der Knoblauch von Voghiera, Birnen, Reis, Kürbisse, Erdbeeren und die ferraresischen Melonen, die besten der Welt. Großes Finale mit den Süßspeisen: Pampepato, Mandorlini del ponte, Topino aus Comacchio, Torta ricciolina oder Tagliatelle.
...schöne Sachen Bemerkenswert ist auch das Kunsthandwerk; man kann nicht nach Hause fahren, ohne zumindest eine ferraresische Keramik gekauft zu haben. Sie entstand um 1600 am Hof der Este und zeichnet sich durch Einritzungen und die Verwendung weniger, einfacher Farben aus. Ein weiteres typisches Erzeugnis sind Pfeifchen und Duftlämpchen aus Terrakotta, die zu Sammlerobjekten geworden sind. Weit verbreitet ist die Verarbeitung der Wiesensegge, eines wild wachsenden Riedgrases, zu Matten, Körben und Möbeln. Besonders zu erwähnen sind die "stampi" oder Attrappen, früher für die Jagd und heute als Nippfiguren benutzt, die in Form und Farbe die Enten und andere Wasservögel des Deltas nachbilden. |
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